Digital Learning Hub Sek II · Interne Diskussionsgrundlage Stand 10. September 2026

Wo kann ich was abholen?

Fünf Vorschläge für eine Übersichtsseite, die Lehrpersonen zu den Beispielen des DLH führt – quer über alle Formate, in denen sie heute liegen. Teil B hält fest, was daraus gebaut wird.

A

Befund: elf Formate, eine Suchlogik zu wenig

Auf dlh.zh.ch liegen erprobte Beispiele in elf verschiedenen Formaten, dazu die CoPs als zwölfter Kanal. Jedes ist für sich gut gemacht – aber jedes ist anders benannt, anders sortiert, an einem anderen Ort im Menü, und nur eines davon ist filterbar. Am 5. September nachgezählt: Das Essenzen-Archiv enthält nicht rund 25, sondern 101 OnePager zurück bis 2020 – verteilt auf 23 Seiten zu je fünf Einträgen. Die Karte unten zeigt den Bestand – und als letztes Feld das Format, das gerade erst anläuft und noch aus gar keinem Bestand besteht: die Lehr‑Lern‑Lösungen.

filterbar nur Liste oder Fliesstext neu, im Aufbau Bestände am 6. und 10. September 2026 auf den Live-Seiten gezählt
127 Innovationsfonds­projekte Innovationsfonds › Übersicht Projekte
10 Praxisbeispiele «Denken mit KI» Fokus 2026 › Praxisbeispiele KI
13 / 42 «Denken mit KI»‑Reihe, Aufzeichnungen GenKI-Archiv 2026
7 Themen Impuls‑Workshop‑Archiv Impuls-Workshops › Thema
101 Essenzen als OnePager (PDF) Impuls-Workshops · Kuratiertes
8 DLH‑Talk «Denken mit KI», Podcast‑Episoden Fokus 2026 › eingebettet
13 + 7 eAssessment‑Methoden, formativ + summativ eAssessments › Unterseiten
2 Seiten Prompting: Prinzipien und Prompt‑Bibliothek GenKI › KI verstehen
3 Handreichungen und schulinterne KI‑Guides GenKI › KI handhaben und regeln
4 + Copilot Kantonal pilotierte KI‑Tools mit Schullizenz GenKI › Lehren und Lernen · Fobizz
16 Kuratiertes: Studien, Stecknadeln Kuratiertes
21 CoPs – wo man Menschen statt Dateien abholt CoPs
neu Lehr‑Lern‑Lösungen: Fachschafts­begleitung und fünf Basis‑Workshops noch ohne Ort auf der Website
B 1

Die Formate sind nach Herkunft benannt, gesucht wird nach Anliegen.

«Innovationsfondsprojekt», «Praxisbeispiel», «Essenz», «Denken mit KI» sagen aus, woher ein Beispiel kommt – aus welchem Förderprogramm, aus welchem Workshop, aus welchem Fokusjahr. Eine Lehrperson fragt aber nicht nach der Herkunft, sondern: «Ich möchte am Montag anders prüfen. Was habt ihr?» Für diese Frage gibt es heute keinen Einstieg.

B 2

Dasselbe Beispiel liegt oft in drei Formaten – ohne dass man das sieht.

Der Sokratische Literatur‑Tutor ist gleichzeitig eine eAssessment‑Methode, ein Impuls‑Workshop mit Aufzeichnung und eine Essenz‑PDF. «Die süsse Versuchung» ist Praxisbeispiel und Innovationsfondsprojekt. Wer nur ein Format öffnet, bekommt einen Bruchteil der Substanz – und die Redaktion pflegt dieselbe Sache dreimal.

B 3

Nur der Innovationsfonds hat ein Tagging – und es ist bereits das richtige.

Die Projektübersicht filtert nach Fach, Lernziel/Inhalt, Didaktik/Methodik, Tools und IF‑Produkte. Das ist genau die Struktur, die für alle Formate taugen würde. Die 11 KI‑Praxisbeispiele und die 20 eAssessment‑Methoden tragen dagegen keine Fach‑ und Methodik‑Tags – sie sind für einen Filter unsichtbar.

B 4

Zwei Einstiege sind schwer erreichbar.

Die 10 Praxisbeispiele hängen an einer Artikel‑URL unter Fokus 2026 und haben keinen eigenen Menüpunkt – man findet sie nur, wenn man auf der Fokusseite weit genug scrollt. Und die Prompting‑Tipps existieren doppelt: einmal aktuell unter /genki/ki-verstehen/prinzipien-von-prompting (Stand März 2026), einmal veraltet im Archiv unter /genki-archive-2026/promptingtipps (Stand September 2025). Beide sind über die Suche auffindbar.

B 5

Was fehlt, ist die Aufwandsangabe.

Lehrpersonen wollen wissen, ob sie etwas mitnehmen oder nachbauen müssen. Der Innovationsfonds hat dafür bereits die Marker «Produkt» und «Easy to use». Genau diese Unterscheidung – sofort einsetzbar / anpassbar / Inspiration – müsste über alle Formate hinweg sichtbar sein.

B 6

Die vier lizenzierten KI‑Tools sind das gesuchteste Thema – und am schlechtesten auffindbar beschrieben.

Fobizz, To‑teach.ai, Brian und FelloFish stehen als Schullizenz bis Ende 2026 bereit. Beschrieben sind sie zweimal, fast wortgleich: unter /genki/lehren-und-lernen-mit-ki/ki-tools-fobizz-to-teach-copilot und unter /genki/ki-handhaben-und-regeln/kantonal-freigegebene-tools. Beide Seiten heissen im Menü identisch «Kantonal pilotierte KI‑Tools». Dazu kommt Fobizz als eigener Hauptmenüpunkt. Drei Orte, ein Thema.

Zwei Fehler sind dabei zu korrigieren: der Seitentitel und die URL nennen noch «Fobizz / to teach / Copilot» – Brian und FelloFish fehlen darin. Und die Seite «Kantonal freigegebene Tools» schreibt «drei zentrale Umgebungen», listet aber vier.

B 7

Die Lehr‑Lern‑Lösungen sind kein Text, den man suchen könnte – sie sind ein neues Angebot, das gerade anläuft.

Auf dlh.zh.ch findet man dazu heute nichts, und das ist kein Versäumnis: Das Format entsteht erst. Es besteht aus zwei Teilen. Pascal geht an die Schulen und arbeitet mit den Fachschaften vor Ort – gemeinsam mit den Lehrpersonen entstehen KI‑Assistenten für ihren konkreten Unterricht, im eigenen Fach, an eigenem Material. Justine bringt fünf Basis‑Workshops an die Schulen und legt damit den Einstieg für ganze Kollegien.

Damit unterscheidet sich dieses Format von allen anderen auf der Karte. Die zehn bestehenden sind Bestände: Man sieht sie an, lädt sie herunter, nimmt sie mit. Die Lehr‑Lern‑Lösungen sind Termine, die man bucht – und ihr Ertrag, die entstandenen Assistenten und Unterrichtssettings, wird erst mit den Besuchen zum Bestand. Für die Übersichtsseite heisst das zweierlei: Das Angebot braucht von Anfang an einen sichtbaren Platz mit einem Weg zur Anmeldung – und es braucht die Zusage, wohin die Ergebnisse danach wandern. Sonst steht in zwei Jahren ein zwölftes Format ohne Anschluss da.

Offen und vor der Publikation zu setzen: die fünf Themen der Basis‑Workshops, der Anmeldeweg für beide Teile und der Ablageort für das, was bei den Fachschaftsbesuchen entsteht.

B 8

Für das Niveau der Lernaktivitäten gibt es Substanz, aber keinen Einstieg.

Das ist der bestehende Bestand, an den die neuen Lehr‑Lern‑Lösungen fachlich anschliessen – heute verstreut: der Kuratiertes‑Beitrag «Digitale Lernaktivitäten auf ein wirkungsvolleres Niveau heben», «Zwischen Lehrplan und Digitalkompetenzen» zu DigComp 3.0, der Impuls‑Workshop LearningLevels und die Studien zu digitalen pädagogischen Themen.

Im Tagging existiert die Dimension bereits: die Innovationsfonds‑Filtergruppe Didaktik/Methodik mit Blended Learning, Flipped Classroom, Gamification, selbstorganisiertem Lernen, Leitprogramm, Projektarbeit. Das ist die Achse der Lehr‑Lern‑Aktivitäten – sie ist nur nicht so benannt und nicht als Einstieg sichtbar.

□

Themen‑Check: die sieben genannten Themen im Entwurf

Wo jedes der sieben Themen in den Vorschlägen auftaucht – und in welchem Zustand es auf der Website vorliegt.

ThemaOrt auf dlh.zh.chIm EntwurfZustand
Formative und summative eAssessments 13 formative + 7 summative Formate, Methodenbibliothek, Publikation Projektergebnisse April 2026 Eigenes Format; zwei Anliegen in 1; eigene Spalte in 4 gut bestückt, keine Fach‑Tags
Innovationsfondsprojekte 127 Projekte, filterbar nach Fach, Lernziel, Didaktik, Tools, IF‑Produkte Grösstes Format; in fast jedem Anliegen; Referenz für das Tagging vorbildlich getaggt
Denken mit KI 10 Praxisbeispiele mit drei KI‑Rollen, 13 Aufzeichnungen 2026, CoP «Denken mit KI» Zwei Formate; erstes Anliegen in 1; erste Matrixzeile in 4 Substanz da, Einstieg versteckt
Prompting‑Beispiele Prinzipien von Prompting (März 2026), Prompt‑Bibliothek des DLH, Prompting, KI‑Assistenten Neu ergänzt: eigenes Anliegen in 1; war vorher nur in 2 und 4 drei Seiten, eine Dublette im Archiv
Lehr‑Lern‑Lösungenneu Noch kein Ort auf der Website. Das Angebot besteht aus der Fachschaftsbegleitung vor Ort (Pascal) und fünf Basis‑Workshops an Schulen (Justine). Fachlich anschlussfähig an Niveaus digitaler Lernaktivitäten, DigComp 3.0 und die Filtergruppe Didaktik/Methodik Neu gefasst: Befund B 7, eigenes Anliegen in 1, eigene Spalte in 4 Angebot startet, Seite fehlt
Fobizz, To‑teach.ai, Brian, FelloFish Kantonal pilotierte KI‑Tools, Kantonal freigegebene Tools, Fobizz‑Angebote, KI‑Toolbox im Archiv Neu ergänzt: eigenes Format, Befund B 6, eigenes Anliegen in 1, eigene Spalte in 4 drei Orte, veralteter Titel, Zahlfehler
Impuls‑Workshops 7 Themenarchive mit Aufzeichnungen, dazu 101 Essenzen als OnePager zurück bis 2020 Zwei Formate (Archiv und Essenzen); in jedem Anliegen als «anschauen» gut sortiert nach Thema
1

Die fünf Vorschläge

Alle fünf lösen dasselbe Problem aus einem anderen Winkel. Sie schliessen sich nicht aus – die Empfehlung am Schluss kombiniert sie. Jeder Vorschlag ist unten als funktionierendes Muster gezeigt: die Elemente sind anklickbar, die Links führen auf die echten Seiten.

1
Vorschlag 1

Der Anliegen‑Wegweiser «Ich möchte …»

Einstieg über das Vorhaben, nicht über die Herkunft. Dreizehn Anliegen in der Sprache der Lehrpersonen; hinter jedem stehen die Formate, die dazu etwas liefern – mit Anzahl, Aufwandsmarker und Direktlink.

Muster – anklickbar

… KI als Tutorin, Lernpartnerin oder Sparringpartnerin einsetzen
sofort einsetzbar10 Praxisbeispiele «Denken mit KI» – von Lehrperson zu Lehrperson, mit den drei Rollen Tutorin, Lernpartnerin, Kreativpartner
nachbauenKI‑Assistenten – wie man aus einem Chatbot ein konfiguriertes Werkzeug macht und es der Klasse als Link gibt
mitredenCoP «Denken mit KI», Leitung Anita Schuler
… anders prüfen: Leistungsnachweise mit und trotz KI
sofort einsetzbar7 summative eAssessment‑Formate aus Zürcher Schulen – Open Book, partly closed book, VR‑Prüfung, Aufsatz mit und ohne KI
mitredenCoP e‑Assessments, Leitung Anja Engler und Sonja Rüegg
… formativ Feedback geben und den Lernstand sichtbar machen
sofort einsetzbar13 formative Formate – dialogische Mindmap mit KI, 5‑min‑Check, Lückentexte einmal anders, Aufgaben‑Kanban, ePortfolio
anschauenEssenzen zu isTest, Moodle, Classtime und Examnet für eAssessments (März/April 2026)
… besser prompten und eigene KI-Assistenten bauen
sofort einsetzbarPrinzipien von Prompting (Stand März 2026) – Rolle, Kontext, Auftrag, Format, mit Beispielprompts und einem Abschnitt zu Bildprompts
SammlungPrompt‑Bibliothek des DLH sowie die verlinkten Bibliotheken für Lehrpersonen (Flick, AI for Education, More Useful Things)
nachbauenKI‑Assistenten – System‑Prompt, eigene Wissensbasis, Teilen als Link an die Klasse
anschauen«Bewährtes Prompting im Wandel» (Juni 2026) und «Zwischen Prompt und Pädagogik», beide mit Essenz‑PDF
… mit den kantonal lizenzierten KI-Tools arbeiten
Lizenz vorhandenVier Umgebungen als Schullizenz bis Ende 2026: Fobizz als datenschutzkonforme Unterrichtsplattform mit Klassenräumen, To‑teach.ai für Unterrichtsmaterial (Zugang über das Fobizz‑Login), Brian für personalisiertes Material, Gamification und Lernanalysen, FelloFish für kriterienbasiertes Feedback zu Schülerarbeiten. Dazu Microsoft Copilot über den Educa‑Rahmenvertrag.
WeiterbildungFobizz‑Angebote des DLH – Einführungsworkshops, To‑Teach‑Workshops und Lunch & Learn‑Termine
RechtslageKantonal freigegebene Tools mit den KI‑Suchmaschinen im Lizenzangebot
im Einsatz sehenSechs der 10 Praxisbeispiele beschreiben ihre Umsetzung in Fobizz – damit sind sie direkt nachvollziehbar
… mit meiner Fachschaft KI-Assistenten für unseren Unterricht bauenneu
vor OrtFachschaftsbegleitung. Pascal kommt an die Schule und arbeitet mit der Fachschaft: an eurem Material, für eure Klassen. Am Ende steht kein Konzept, sondern ein KI‑Assistent, der läuft. Anmeldeweg noch zu setzen.
an der SchuleFünf Basis‑Workshops. Justine bringt sie ins Kollegium – der gemeinsame Einstieg, bevor die einzelnen Fachschaften ins Detail gehen. Die fünf Themen und der Anmeldeweg sind noch zu setzen.
vorbereitenKI‑Assistenten und die Prinzipien von Prompting – damit die Fachschaft am Termin nicht bei null anfängt
vorher anschauenSechs der 10 Praxisbeispiele «Denken mit KI» zeigen, was am Ende eines solchen Termins herauskommen kann
… meine Lehr-Lern-Aktivitäten auf ein wirkungsvolleres Niveau heben
Einordnung«Digitale Lernaktivitäten auf ein wirkungsvolleres Niveau heben» – wo die Sek II laut der Studie von Petko et al. heute steht und was ein höheres Niveau ausmacht
RasterDigComp 3.0 mit integrierter KI‑Kompetenz, dazu die Kompetenzmodelle im WB‑Kompass
sofort einsetzbarInnovationsfonds‑Filter Didaktik/Methodik: Blended Learning, Flipped Classroom, Gamification, selbstorganisiertes Lernen, Leitprogramm, Projektarbeit – je mit erprobten Projekten dahinter
anschauenLearningLevels (November 2025, mit Essenz) und die Studien zu digitalen pädagogischen Themen
… Maturitäts-, Vertiefungs- und Abschlussarbeiten begleiten
verbindlichDrei DLH‑Leitfäden – für Berufsbildung (IDPA/VA), für Mittelschulen (Maturitätsarbeiten), für alle Anspruchsgruppen
anschauenKI und selbstständige Arbeiten, Aufzeichnungen KI bei Maturitätsarbeiten und Essenz «Maturitäts‑ und Vertiefungsarbeiten» (Januar 2026)
… Schreiben, Lesen und Sprachen unterrichten mit KI
anschauen18 Impuls‑Workshops zu Sprachen – LitChat, Sokratischer Literatur‑Tutor, Fiete‑Erfahrungen, Texte schreiben in Zeiten von KI
nachbauenInnovationsfonds: Wissenschaftlich texten 3.0, Game Studies, Lektüreförderung «Le Petit Prince»
… Medien-, Nachrichten- und Recherchekompetenz fördern
anschauen7 Impuls‑Workshops – TikTok als Recherchefeld, «Echt oder KI?» Bildverifikation, Schule macht Podcast, Recherchieren wie ein Profi
GrundlageFokus 2025: Medien‑ und Informationskompetenz mit dem ganzen Jahresbestand
mitredenCoP Medien‑ und Informationskompetenz, Leitung Monica Bronner
… ein digitales Lehrmittel oder eine Lernumgebung aufbauen
nachbauen127 Innovationsfondsprojekte – filterbar nach Fach, Lernziel, Didaktik und Tool; Marker «Produkt» zeigt fertige Ergebnisse, «Easy to use» solche mit geringem Übernahmeaufwand
… an meiner Schule Regeln, Guides und Weiterbildung aufsetzen
GrundlageStudien und Publikationen zu KI – studienbasierte Antworten auf häufige Fragen
planenWB‑Kompass mit Kompetenzmodellen und KI‑Weiterbildungen
… ein eigenes Projekt starten und finanzieren lassen
WegProjektförderung – Förderkriterien, Umfang, Ablauf von der Idee bis zum Abschluss, Beratungstermine
InspirationAlle 127 Projekte – was schon gefördert wurde und wo eine Lücke bleibt

Stärken

  • Trifft die Frage, die Lehrpersonen tatsächlich stellen
  • Bündelt pro Anliegen alle Formate – das Doppelte aus Befund 2 wird zum Vorteil
  • Aufwandsmarker beantworten «kann ich das mitnehmen?» vor dem Klick

Grenzen

  • Die Anliegen‑Liste ist eine redaktionelle Setzung und muss gepflegt werden
  • Nicht vollständig: pro Anliegen stehen die drei bis vier besten Zugänge, nicht alles
  • Braucht eine Entscheidung, welche neun Anliegen die richtigen sind

Aufwand

Mittel, ohne TechnikReine Redaktionsarbeit: Anliegen setzen, pro Anliegen kuratieren, verlinken. Kein Tagging, keine Datenbank. Zwei bis drei halbe Tage, danach quartalsweise nachziehen.

2
Vorschlag 2

Die Sortenkunde «Was ist was?»

Erklärt zuerst die Formate selbst. Eine Zeile pro Format beantwortet: Was ist das, wer hat es gemacht, wie erprobt ist es, was kostet es mich in Zeit – und wo liegt es. Der Vorschlag, der die Begriffsverwirrung direkt angeht.

Muster – seitlich scrollbar

FormatWas es istVon wemErprobtAufwandAnzahlWo
Praxisbeispiel Eine Unterrichtssequenz, die einmal durchgeführt wurde, beschrieben zum Übernehmen und Anpassen Lehrperson aus der DLH‑Community im Unterricht gelaufen gering 10 Fokus 2026
Innovationsfonds­projekt Ein von einer Jury beurteiltes und finanziertes Entwicklungsprojekt, oft mit fertigem Produkt Schulteams, gefördert Projekt abgeschlossen gering bis hoch
Marker «Easy to use»
127 Übersicht Projekte
«Denken mit KI» Die Workshop‑Reihe zum Fokusthema 2026, meist mit Aufzeichnung des Inputs Referierende, DLH Input und Austausch Zuschauen, 60 Min. 13 GenKI‑Archiv
Impuls‑Workshop Einstündiger Online‑Austausch zu einem Thema, im Archiv nach sieben Themen sortiert Lehrpersonen, DLH Erfahrungsbericht Zuschauen 7 Themen Impuls‑Workshops
Essenz Der Workshop auf einer A4‑Seite als PDF – das Format zum Weitergeben im Kollegium DLH‑Redaktion Verdichtung Lesen, 5 Min. 101 Impuls‑Workshops
Podcast‑Episode Ein Gespräch der Reihe DLH‑Talk «Denken mit KI» – das Format zum Hören unterwegs DLH mit Gästen Einordnung Hören 8 Fokus 2026 · Spotify
eAssessment‑Methode Ein Prüf‑ oder Feedbackformat mit Anwendungsfeld, Fokuspunkt, Technik und Schulbeispiel Anlaufstelle eAssessment an Schulen im Einsatz gering bis mittel 13 + 7 eAssessments
Prompting‑Beispiel Prinzipien mit Beispielprompts, dazu die Prompt‑Bibliothek des DLH DLH, Team KI Handwerk sofort 2 Seiten Prinzipien von Prompting
KI‑Tool mit Schullizenz Eine vom Kanton bezahlte und datenschutzrechtlich geprüfte Umgebung, in der man arbeiten darf – kein Beispiel, sondern das Werkzeug dahinter Kanton Zürich, bis Ende 2026 freigegeben und geprüft Login vorhanden 4 + Copilot Kantonal pilotierte KI‑Tools
Handreichung / KI‑Guide Leitfaden mit Empfehlungscharakter für Schulen und Anspruchsgruppen DLH, kantonal abgestimmt offizielle Grundlage Lesen 3 KI handhaben und regeln
Kuratiertes / Stecknadel Eingeordnete Studie oder Publikation mit Antwort auf eine Lehrpersonenfrage DLH‑Redaktion Forschungsstand Lesen 16 Kuratiertes
CoP Fachliche Lern‑Community, in der man Menschen statt Dateien abholt CoP‑Leitende laufend Anmelden 21 CoPs

Stärken

  • Räumt die Begriffsverwirrung aus – das häufigste Rückfrage‑Thema
  • «Erprobt» und «Aufwand» machen die Qualitätsunterschiede erstmals explizit
  • Bleibt gültig, auch wenn einzelne Beispiele dazukommen

Grenzen

  • Beantwortet «was gibt es?», nicht «was brauche ich?»
  • Eine Lehrperson mit konkretem Anliegen muss trotzdem selber übersetzen
  • Als einzige Seite zu abstrakt – wirkt wie eine Betriebsanleitung

Aufwand

GeringEine Tabelle, einmal geschrieben. Der Inhalt steht bereits verstreut auf den Format‑Seiten. Ein halber Tag, danach fast wartungsfrei.

3
Vorschlag 3

Der Facheinstieg «Mein Fach, meine Stufe»

Einstieg über Fach und Bildungsgang, wie im Innovationsfonds‑Filter bereits angelegt. Der vertrauteste Zugang – und derjenige, der die Tagging‑Lücke am deutlichsten sichtbar macht.

Muster – Fachgruppe wählen

Orange markiert: hier ist der Bestand vorhanden, aber nicht nach Fach getaggt – die Lehrperson muss die Liste selber durchsehen.

Stärken

  • Der Zugang, den Lehrpersonen aus jedem Lehrmittelkatalog kennen
  • Nutzt das bestehende Innovationsfonds‑Tagging (39 Fächer und Bildungsgänge)
  • Funktioniert für Berufsfachschulen so gut wie für Gymnasien

Grenzen

  • Nur der Innovationsfonds ist fachlich getaggt – sechs Formate sind es nicht
  • Das Fokusthema «Denken mit KI» ist bewusst überfachlich; ein Facheinstieg zerlegt es
  • Ohne vorheriges Tagging bleibt die Seite eine Liste mit Löchern

Aufwand

Hoch, aber einmaligVerlangt, dass Praxisbeispiele, eAssessment‑Methoden und Workshop‑Archiv nach demselben Fachschema getaggt werden wie der Innovationsfonds. Danach die lohnendste Investition – weil sie auch Vorschlag 1 und 4 automatisch besser macht.

4
Vorschlag 4

Die grosse Matrix «Thema × Format»

Alles auf einem Blatt: Zeilen sind Themen, Spalten die Formate, in den Zellen steht, wie viel es dort gibt. Die Übersicht für Leute, die den ganzen Bestand auf einmal sehen wollen – und das Blatt, das man ausdruckt und an die Pinnwand hängt.

Muster – seitlich scrollbar, orange = hier lohnt der erste Klick

Thema Praxisbeispiele Innovationsfonds «Denken mit KI» Impuls‑Workshops Essenzen (PDF) eAssessment‑Methoden Prompting KI‑Tools mit Lizenz Guides und Recht Studien CoP Lehr‑Lern‑Lösungen
KI als Tutorin und Lernpartnerin 6 9 4 5 4 2 • 4 – 3 • •
Prüfen und Leistungsnachweise 1 14 2 4 5 7 – 2 • 2 • ○
Feedback und Lernstand 2 11 1 3 4 13 – 3 – 1 • ○
Schreiben und Sprachen 3 18 2 18 3 3 • 3 – 2 • ○
Selbstständige Arbeiten (MA, VA, IDPA) – 1 3 2 2 1 1 – 3 1 – ○
Medien‑ und Recherchekompetenz 1 6 – 7 1 2 – – – 2 • ○
Digitale Lernumgebungen und Lehrmittel – 31 2 1 4 2 4 – – 1 • ○
MINT, Labor, VR und AR 1 24 – 10 1 1 3 – – – • ○
Prompting und KI‑Assistenten bauen 4 5 3 3 3 1 2 2 – 1 • •
Recht, Datenschutz und Schulregeln – 4 1 1 1 – 2 – 3 2 – ○
Ablenkung und Konzentration – – 2 8 1 1 – – – 2 – ○
Berufsbildung und Lernortkooperation 2 29 1 2 1 4 – 2 1 – • ○
Lehr‑Lern‑Aktivitäten: Niveau und Methodik 2 31 3 4 3 5 – 2 – 4 • •

Die Bestände von Innovationsfonds, eAssessments und Impuls‑Archiv sind gezählt, ihre Verteilung auf die Themenzeilen ist geschätzt. Für die echte Seite aus dem Tagging generieren. • heisst «vorhanden, nicht abzählbar», – «nichts vorhanden», ○ «neues Angebot, die Zuordnung entsteht mit den ersten Fachschaftsbesuchen». Gegenüber der Fassung vom 4. September sind vier Leitzellen um eine Spalte korrigiert – die Werte für Medienkompetenz, digitale Lernumgebungen, MINT und Ablenkung standen in der Nachbarspalte.

Stärken

  • Zeigt den ganzen Bestand auf einem Blatt – ideal als Druck‑Handout
  • Macht Lücken sichtbar: leere Spalten sind ein redaktioneller Auftrag
  • Gute Grundlage für das DLH‑Team selbst, nicht nur für Lehrpersonen

Grenzen

  • Verlangt Leseaufwand – wer schnell etwas holen will, steigt woanders ein
  • Auf dem Handy praktisch nicht lesbar, auch mit Seitwärts‑Scroll
  • Zahlen veralten: ohne generierte Zähler ist es Handpflege

Aufwand

Mittel, wiederkehrendEinmal aufsetzen ist schnell. Die Zahlen aktuell zu halten ist die Last – ausser man generiert sie aus dem Tagging, dann ist es ein Einbau statt einer Pflege.

5
Vorschlag 5

Die Fachliste «Von Deutsch bis Coiffeuse»

Kein Fachgruppen‑Filter, sondern die vollständige Liste: jedes Fach des Gymnasiums und jedes Berufsfeld der Berufsbildung mit einer eigenen Zeile – und daneben nicht nur die Innovationsfondsprojekte, sondern jede Fundstelle aus allen Formaten, einzeln verlinkt. Der Zugang für die Lehrperson, die ihr Fach sucht und nicht eine Kategorie.

Praxisbeispiel «Denken mit KI», direkt verlinkt eAssessment formatives oder summatives Format Workshop Essenz Kuratiertes Aufzeichnung, OnePager, Einordnung Lücke ausser dem Fonds nichts fachspezifisch Auffindbares

Muster – Gymnasium

FachInnovationsfondsAlles weitere – Good Practice und Praxisbeispiele
Deutsch14 Projekte
eAssessmentAbschlussprüfung «partly closed book» (BMS Winterthur) und Aufsatztexte mit und ohne KI (KS Uetikon), beide summativ
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen: LitChat‑Figurensimulator, Sokratischer Literatur‑Tutor, kreatives Schreiben mit KI, Texte schreiben in Zeiten von KI
EssenzSokratischer Literatur‑Tutor als OnePager (April 2026)
Englisch6 Projekte
PraxisbeispielPersona‑Chatbots für eine Rollenspiel‑Debatte zu To Kill a Mockingbird
PraxisbeispielMit KI einen Kurztext schreiben (A Ghost Story), KS Rychenberg Winterthur
eAssessmentLückentexte – einmal anders, aus dem Englischunterricht der KS Hottingen
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen: Fiete‑Feedback und KI‑Korrektur, BYOD‑Semesterprojekt «Our Climate»
Französisch9 Projekte
eAssessmentLückentexte – einmal anders, für den Fremdsprachenunterricht gedacht
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen: Wortschatzarbeit mit BYOD, mündliche Kompetenz mit BYOD, Audio und Video im Sprachunterricht, Lernpfade
Italienisch7 Projekte
eAssessmentOpen‑Book‑Sprachprüfung in zwei Phasen – die Open‑Web‑Matura der KS Uetikon, über mehrere Jahre erprobt
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen – 18 Aufzeichnungen, die meisten fachübergreifend nutzbar
Spanisch6 Projekte
eAssessmentInteraktive Grammatik‑ und Wortschatzübungen in Spanisch, Niveaus A1 bis B2, aus der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen: Wortschatzarbeit mit BYOD, Prüfungen erstellen mit KI
Russisch4 Projekte
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen – nichts russischspezifisch, aber die BYOD‑ und KI‑Feedback‑Inputs sind übertragbar
Latein4 Projekte
LückeAusser dem Fonds nichts – dort aber zwei fertige Produkte: das digitale Lehrmittel AMOR und ict‑latein.ch
WorkshopImpuls‑Archiv Sprachen, übertragbar
Griechisch1 Projekt
LückeDas dünnste Fach im ganzen Bestand: ein Projekt, sonst nichts fachspezifisch Auffindbares
Mathematik14 Projekte
eAssessmentÜben mit Formeln und Graphen (Moodle‑Kurs KS Im Lee, Smart Mathematics) und Adaptives Üben basaler Kompetenzen
WorkshopImpuls‑Archiv MINT: Grundkompetenz in Mathematik, Escape‑World Trigonometrie, Gamification Bruchterme, MatheNinja, H5P
Informatik4 Projekte
WorkshopImpuls‑Archiv MINT: H5P, genially.com – Werkzeuge statt Fachinhalte
Physik3 Projekte
WorkshopImpuls‑Archiv MINT: Zufallsübungen Physik, PhET‑Simulationen
Chemie6 Projekte
eAssessmenteLeitprogramm «Säuren und Basen» (KS Rychenberg) und Digitale Werkstatt im Chemieunterricht (MNG Rämibühl)
WorkshopImpuls‑Archiv MINT: PhET, Kriminalistik – Molekülvisualisierung – Säuren und Basen
Biologie1 Projekt
PraxisbeispielMit KI ein Thema erarbeiten (Blutkreislauf) – KI‑Tutorin im Untergymnasium, 2 bis 3 Lektionen
Geschichte8 Projekte
PraxisbeispielHistorische Quellenanalyse mit KI – sokratische Tutorin zur Vorbereitung der Stufenprüfung, Grundlagenfach 11. Schuljahr
WorkshopImpuls‑Archiv Medienkompetenz – Quellenkritik und Nachrichtenkompetenz
Geschichte und Politik3 Projekte
PraxisbeispielPersona‑Chatbot für einen Anti‑Rassismus‑Workshop – Diskriminierung und gesellschaftliche Verantwortung
Geographie5 Projekte
WorkshopImpuls‑Archiv MINT: Projektvorstellung «Mission‑to‑Earth»
LückeGeodaten, GIS und Fernerkundung liegen ausschliesslich im Fonds
Wirtschaft8 Projekte
eAssessmentOpen‑Book‑Prüfung mit integriertem Fallbeispiel – komplexer Praxisfall, alle Hilfsmittel erlaubt
Sozialwissenschaften2 Projekte
PraxisbeispielPersona‑Chatbots, um pädagogische Ansätze zu erkunden – Fach Psychologie/Pädagogik, Maturaklasse
Bildnerisches Gestalten5 Projekte
WorkshopImpuls‑Archiv Pädagogische Tools – Bildgenerierung und Gestaltungswerkzeuge
LückeCreative Coding und 3D‑Modellierung liegen nur im Fonds
Sport1 Projekt
Lücke«Koordinativ – sportlich – virtuell» im Fonds, sonst kein einziger Eintrag in keinem Format

Muster – Berufsbildung

Fach oder BerufsfeldInnovationsfondsAlles weitere – Good Practice und Praxisbeispiele
ABU – Allgemeinbildung12 Projekte
PraxisbeispielKreativpartnerin KI – die süsse Versuchung, über ein Schuljahr in Berufskunde und ABU, BBW Winterthur
PraxisbeispielKI macht Kompetenzaneignung sichtbar – Team aus Fahrzeugtechnik, Maurer:innen und Allgemeinbildung
eAssessmentOpen‑Book‑Prüfung mit integriertem Fallbeispiel – entwickelt für EBA Kaufleute, mit Leitfaden und Erfahrungsbericht
Berufskunde16 Projekte
PraxisbeispielDossierarbeit mit KI‑Tutor – Berufskunde Koch EFZ und EBA, ABZ Zürich, ausdrücklich adaptierbar
PraxisbeispielFeedback mit KI bei Sprachaufnahmen – Berufskunde FaBe, Gruppendynamik im Kita‑Alltag, BFS Winterthur
PraxisbeispielKreativpartnerin KI – die süsse Versuchung – Bäckerei‑Konditorei‑Confiserie EFZ
eAssessmentVR im Kundengespräch formativ und Virtual Reality für praxisnahe Prüfungen summativ – dasselbe Setting einmal zum Üben, einmal zum Prüfen
IKA7 Projekte
eAssessmentOpen‑Book‑Prüfung mit integriertem Fallbeispiel – EBA Kaufleute 2023, mit Wegleitung
EBA – zweijährige Grundbildung2 Projekte
PraxisbeispielDossierarbeit mit KI‑Tutor – ausdrücklich für EBA und EFZ
eAssessmentOpen‑Book‑Prüfung mit Fallbeispiel – EBA Kaufleute
Brückenangebot2 Projekte
LückeDeutschtraining mit Orientierungstest und Sprachförderung ABZ liegen nur im Fonds
Architektur EFZ2 Projekte
LückeBIM2Learn und LernAbenteuer BIM sind fertige Fonds‑Produkte – ausserhalb nichts
Maurer:innen4 Projekte
PraxisbeispielKI macht Kompetenzaneignung sichtbar – Maurer/in EFZ an der BBW Winterthur
Schreiner:in5 Projekte
LückeMakerspace 3D und 3D‑Druck nur im Fonds
Geomatiker:innen EFZ3 Projekte
LückeDas 3D‑Scan Lab BBW in drei Ausbaustufen und Second Brain Geomatik – alles im Fonds, sonst nichts
Automobilberufe4 Projekte
PraxisbeispielKI macht Kompetenzaneignung sichtbar – Fahrzeugtechnik an der BBW Winterthur
Elektroberufe2 Projekte
Lückestromkompass.ch und Grenzenlos mit LTI nur im Fonds
Landwirtschafts­mechaniker:innen2 Projekte
Lückenur im Fonds vertreten
FaGe und FaBe – Gesundheit und Betreuung1 Projekt
PraxisbeispielFeedback mit KI bei Sprachaufnahmen – Berufskunde FaBe, BFS Winterthur, 25 bis 45 Minuten
eAssessmentePortfolio – umgesetzt im Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen Winterthur
HinweisIm Tagging heisst dieses Feld «FaGe», die Beispiele stammen aber aus FaBe und dem Gesundheitswesen – hier lohnt eine Zusammenlegung
Coiffeuse/Coiffeur1 Projekt
LückeEin einziger Eintrag – und trotzdem besser als kein Tag. Übertragbar sind die Berufskunde‑Beispiele oben

Muster – quer zu allen Fächern

ZugangInnovationsfondsAlles weitere – und warum diese Zeile zuoberst gehört
Überfachlich30 Projekte
PraxisbeispielAlle Praxisbeispiele «Denken mit KI» – nach den drei KI‑Rollen Tutorin, Lernpartnerin, Kreativpartner geordnet
eAssessmentFünf formative Formate ohne Fachbindung: dialogische Mindmap mit KI, 5‑min‑Check, ePortfolio, Konzept N47e8, Aufgaben‑Kanban
eAssessmentVertiefungs‑, Projekt‑ und Abschlussarbeit sowie Plan your Learning @ bzlt – die selbstständigen Arbeiten
EssenzLeistungsnachweise sinnvoll gestalten, Bewährtes Prompting im Wandel, Denken mit der Mindmap‑Methode – dazu vier Essenzen zu isTest, Moodle, Classtime und Examnet
BefundDer grösste Einzeltag von allen – grösser als jedes Fach. Wer nur nach Fächern sucht, findet dieses Drittel des Bestands nie. Deshalb steht die Zeile als eigener Block dabei und nicht am Ende einer Liste.

Spalte 2 ist am 4. September 2026 aus dem Innovationsfonds‑Tagging ausgelesen, Fach für Fach: 35 Fachtags vergeben zusammen 204 Zuordnungen auf 127 Projekte, die meisten Projekte tragen mehr als ein Fach. Spalte 3 ist von Hand recherchiert, weil ausser dem Fonds kein Format Fachtags trägt – die Fachangaben stammen aus den Beispielseiten selbst (Feld «Fach» bzw. «Anwendungsfelder»). Die zehn Praxisbeispiele sind einzeln verlinkbar. Die zwanzig eAssessment‑Formate sind es nicht: sie stecken in Akkordeons, deren Anker beim Laden neu vergeben werden – der Link führt darum auf die Seite und der Titel sagt, welches Format zu öffnen ist. Stabile IDs für diese Akkordeons wären ein kleiner Eingriff mit grosser Wirkung.

Stärken

  • Jede Lehrperson findet ihre eigene Zeile – und von dort aus jede Fundstelle, nicht nur die Fondsprojekte
  • Deckt Gymnasium und Berufsbildung gleichwertig ab, statt die Berufsfelder in ein Sammelfeld zu werfen
  • Die Fondszahlen sind echt und ihre Links führen in den funktionierenden Filter – Spalte 2 ist ab morgen einsetzbar
  • Zeigt Doppelbelegungen als Vertiefungspfad: dasselbe VR‑Setting einmal formativ, einmal summativ; «Die süsse Versuchung» als Praxisbeispiel und als Fondsprojekt
  • Macht die Lücken zu einer Aufgabenliste: Sport, Griechisch, Brückenangebot und fünf Berufsfelder haben ausser dem Fonds gar nichts

Grenzen

  • Lang. 35 Zeilen mit je mehreren Fundstellen – als Einstiegsseite zu viel, als Fachverzeichnis richtig
  • Spalte 3 ist Handarbeit, solange nur der Fonds Fachtags trägt – und veraltet bei jedem neuen Beitrag
  • Die eAssessment‑Formate lassen sich nicht einzeln verlinken; der Link führt auf die Seite, nicht auf das Format
  • Die Berufsfelder im Tagging sind uneinheitlich: «Berufskunde» als Sammelfeld neben einzelnen Berufen, «FaGe» über FaBe‑Beispielen
  • Wer «Denken mit KI» sucht, ist hier am falschen Ort – dafür ist Vorschlag 1 da

Aufwand

Klein für Spalte 2, hoch für Spalte 3Fach, Anzahl und Link lassen sich aus dem Tagging generieren und bleiben damit von selbst aktuell. Spalte 3 ist heute Handpflege – einmal aufgebaut ist sie der eigentliche Wert dieser Ansicht, aktuell zu halten aber nur zumutbar, wenn Praxisbeispiele, eAssessment‑Methoden und Workshop‑Archiv dieselben Fachtags erhalten wie der Fonds. Bis dahin: Spalte 3 zweimal jährlich nachziehen, beim Fokuswechsel.

B

Bauplan: was daraus gebaut wird

Die fünf Vorschläge schliessen sich nicht aus. Der Entscheid macht aus ihnen eine Seite mit zwei gleichwertigen Türen, zwei aufklappbaren Vertiefungen darunter und einer Ausbaustufe, die vorgesehen, aber noch nicht gebaut wird.

Einstiegsseite – zwei Türen auf derselben Stufe
Vorschlag 1 «Ich möchte …» Einstieg über das Vorhaben. Dreizehn Anliegen in der Sprache der Lehrpersonen, dahinter alle Formate, die dazu etwas liefern.
Vorschlag 5 «Mein Fach» Einstieg über das Fach. Von Deutsch bis Coiffeuse, Gymnasium und Berufsbildung, jede Fundstelle einzeln verlinkt.
darunter, auf derselben Seite, aufklappbar
Zwei Vertiefungen für alle, die mehr wollen
Vorschlag 2
«Was ist eigentlich was?»Die Sortenkunde der Formate. Einmal geschrieben, kaum Pflege, räumt die Begriffe auf.
Vorschlag 4
«Der ganze Bestand auf einem Blatt»Die Matrix Thema × Format, im Accordion als PDF zum Ansehen, darunter der Downloadlink. Gedruckt auf A3 quer.
später, sobald das Tagging steht
Vorgesehen, noch nicht gebaut
Vorschlag 3
Facheinstieg «Mein Fach, meine Stufe»Der Filter, der die Fachliste ablöst und Türe 1 wie das Druckblatt automatisch füttert. Der Platz dafür wird jetzt freigehalten, gebaut wird er, wenn Praxisbeispiele, eAssessment‑Methoden und Workshop‑Archiv dieselben Tags tragen wie der Innovationsfonds.

Warum die beiden Türen gleichrangig stehen. Eine Lehrperson kommt mit einer von zwei Fragen auf die Seite: «Ich will etwas Bestimmtes tun» oder «Was gibt es für mein Fach?». Beide sind gleich häufig, und keine ist die feinere. Stellt man den Anliegen‑Wegweiser über die Fachliste, schickt man die Fachlehrperson zuerst durch eine Themenliste, in der ihr Fach gar nicht vorkommt – und umgekehrt genauso. Zwei nebeneinanderliegende Türen kosten einen halben Bildschirm und ersparen jedem zweiten Besuch einen Umweg. Die Entscheidung fällt optisch, in zwei Sekunden, ohne Lesen. Wichtig ist nur, dass beide Türen gleich aussehen: gleiche Grösse, gleiche Farbe, keine als Hauptweg gestaltet.

Die fünf Vorschläge, verteilt

  1. 1 und 5 sind zusammen die Seite. Zwei Einstiege nebeneinander, gleich gross. Beide brauchen kein Tagging und sind ab morgen machbar – die Fachliste in Vorschlag 5 steht bereits mit geprüften Zahlen und geprüften Links da.
  2. 2 wird das erste Accordion. «Was ist eigentlich ein Innovationsfondsprojekt?» unter den beiden Türen. Einmal geschrieben, kaum Pflege.
  3. 4 wird das zweite Accordion – und das Druckblatt. Im Accordion liegt das PDF zum Ansehen, darunter der Downloadlink; gedruckt wird es auf A3 quer. Für Impuls‑Workshops, Schulbesuche und den Vernetzungsevent vom 10. November. Das fertige Blatt liegt unten in diesem Dokument.
  4. 3 wird vorgesehen, nicht gebaut. Der Facheinstieg braucht Tags, die es an drei von vier Formaten noch nicht gibt. Der Platz auf der Seite wird jetzt reserviert, damit er später nicht neu erkämpft werden muss – und damit beim Tagging klar ist, worauf es hinausläuft.
  5. Die Lehr‑Lern‑Lösungen bekommen ihren Platz, bevor sie Bestand haben. Fachschaftsbegleitung und die fünf Basis‑Workshops gehören in Türe 1 als eigenes Anliegen und in die Matrix als eigene Spalte – auch wenn dort vorerst nur «im Aufbau» steht. Ein Angebot, das erst auf der Seite auftaucht, wenn es Ergebnisse hat, wird nie gebucht.
Das A3‑Druckblatt ansehen und herunterladenMuster

So sieht das Accordion auf der Seite aus: das Blatt zum Ansehen, darunter der Downloadlink. Das Blatt ist A3 quer und ohne Verkleinerung lesbar; auf A4 gedruckt wird es eng. Stand 16. September 2026, Blatt neu erzeugt am 27. September 2026: sieben gezählte Formatspalten – der Podcast ist seit dem 10. September ein eigenes Format –, dahinter abgesetzt der Block «vorhanden, nicht abzählbar». Die frühere Spalte «Denken mit KI» ist entfallen – die Workshop‑Reihe steckt in den 85 Impuls‑Workshops.

Vorschau des A3-Druckblatts «Thema × Format – wo liegt was?»: 18 Themenzeilen, sieben gezählte Formatspalten mit Bestandszahl, rechts abgesetzt der Block «vorhanden, nicht abzählbar», orange markierte Leitzellen.
PDF herunterladen · A3 quer · 1 Seite

Die Datei liegt zusätzlich als DLH_Matrix_Thema_Format_A3.pdf neben diesem Dokument im Projektordner.

Sofort

Die Lehr‑Lern‑Lösungen beschreibbar machen. Drei Angaben fehlen, ohne die das Angebot nicht auf die Seite kann: die fünf Themen der Basis‑Workshops, der Anmeldeweg für Fachschaftsbegleitung und Workshops, und die Zusage, wo die entstandenen KI‑Assistenten danach abgelegt werden. Alles drei ist eine Absprache, keine Entwicklung.

Sofort

Die 10 Praxisbeispiele aus der Artikel‑URL holen. Sie brauchen einen eigenen Menüpunkt. Heute findet man sie nur durch Scrollen auf der Fokusseite – für den am direktesten verwertbaren Bestand des DLH ist das der teuerste Fehler.

Sofort

Die Prompting‑Dublette auflösen. /genki-archive-2026/promptingtipps (Stand September 2025) auf /genki/ki-verstehen/prinzipien-von-prompting (Stand März 2026) umleiten, damit die Suche nicht die alte Fassung ausliefert.

Sofort

Die KI‑Tool‑Seiten zusammenführen und korrigieren. Der Seitentitel «KI Tools Fobizz / to teach_/ Copilot» nennt Brian und FelloFish nicht, die URL ebenso wenig. Auf /genki/ki-handhaben-und-regeln/kantonal-freigegebene-tools steht «drei zentrale Umgebungen» über einer Liste von vier. Und beide Seiten heissen im Menü gleich. Eine Seite als Quelle, die andere als Weiterleitung – und den Titel auf alle vier Tools bringen.

Beim Aufsetzen

Die beiden Türen gleich gestalten. Gleiche Grösse, gleiche Farbe, nebeneinander, auf dem Handy untereinander in derselben Reihenfolge. Sobald eine Türe grösser ist als die andere, ist es wieder eine Hauptnavigation mit einem Anhängsel.

Kurzfristig

Drei Aufwandsmarker über alle Formate. «Sofort einsetzbar», «anpassen», «Inspiration» – anschlussfähig an die bestehenden Marker «Produkt» und «Easy to use» des Innovationsfonds. Das ist die Information, die Lehrpersonen vor dem Klick brauchen.

Kurzfristig

Die Themenzuordnung aus dem Tagging ziehen. Die Bestände sind gezählt und die Filterseiten des Innovationsfonds liefern ihre Trefferzahl maschinenlesbar. Offen bleibt die Zuordnung zu Themen: neun Zeilen übernehmen sie aus den Anliegen, vier sind über Fach, Stufe und Stichworte erschlossen, 72 Angebote tragen noch keine. Solange das so ist, bleibt das Druckblatt Diskussionsgrundlage und kein Aushang.

Mittelfristig

Das Innovationsfonds‑Tagging auf die anderen Formate ausdehnen. Fach, Lernziel/Inhalt, Didaktik/Methodik, Tools. Der Filter existiert bereits und funktioniert – es fehlen nur die Tags an den übrigen Beiträgen. Das ist die Bedingung für Vorschlag 3.

Mittelfristig

Den Ertrag der Fachschaftsbesuche einsammeln. Was Pascal mit den Fachschaften baut, ist genau das Material, das den anderen Formaten fehlt: fachspezifisch, erprobt, von Lehrpersonen für Lehrpersonen. Wenn dafür von Anfang an ein Ablageort feststeht – und sei es die Rubrik Praxisbeispiele –, füllt sich die neue Spalte der Matrix von selbst.

Mittelfristig

«Lehr‑Lern‑Aktivitäten» als Einstieg benennen. Die Filtergruppe Didaktik/Methodik des Innovationsfonds ist bereits diese Achse. Sie sichtbar zu machen – und die Kuratiertes‑Beiträge zu Niveaus und DigComp 3.0 daran anzuhängen – gibt dem Thema einen Ort, den es heute nicht hat.

Beim Aufsetzen

Querverweise zwischen den Formaten setzen. Wo ein Praxisbeispiel auch ein Innovationsfondsprojekt ist, wo eine eAssessment‑Methode auch eine Essenz hat: gegenseitig verlinken. Das macht aus der Dopplung einen Vertiefungspfad.